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Die Zukunft der KI wird jetzt entschieden

Ist Künstliche Intelligenz nun intelligent? Oder künstlich? Oder beides? Dies diskutierten Top-Entscheider beim „Top 40 Lab Berlin“.

Alice Deißner eröffnet die Veranstaltung (Credit: Vodafone Institut)

Gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ veranstaltete das Vodafone Institut im Hauptstadtbüro eine Diskussionsrunde zum Thema Künstliche Intelligenz (KI). Die Leiterin für Strategie und Programme im Vodafone Institut, Alice Deißner, eröffnete den Abend: „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um die Zukunft der KI in die richtigen Bahnen zu lenken.“

Dominik Michels (Credit: Vodafone Institut)

Im ersten Impulsvortrag ging Dominik Michels, Professor für Informatik und Mathematik an der Stanford University, auf die Frage ein, ob KI künstlich oder intelligent sei. Michels argumentierte, dass KI bereits in der Lage ist, Muster und Strukturen zu erkennen und damit eigenständig Entscheidungen zu treffen.

Außerdem orientierten sich Forscher zunehmend an neuronalen Netzten, um KI voranzubringen. Vor diesem Hintergrund sei KI als intelligent zu bezeichnen und der Begriff des künstlichen zu relativieren.

Deutschland muss investieren

Nicolaus Heinen (Credit: Vodafone Institut)

Nicolaus Heinen, Chefsvolkswirt bei Linde AG, setzte seinen Schwerpunkt auf den aktuellen KI-Hype. Vor allem an den Rändern werde stark übertrieben. KI werde in den nächsten Jahren weder die Hälfte der Arbeitsplätze vernichten noch den Menschen bei kreativen Aufgaben übertreffen.

Fabian Westerheide (Credit: Vodafone Institut)

Abschließend thematisierte Fabian Westerheide, Gründer von Asgard Capital und Initiator von Rise of AI, die aktuelle Rolle Deutschlands bei der Entwicklung und Anwendung von KI. Deutschland falle zurück und müsse stärker investieren.

Ein weiterer Diskussionspunkt war der kulturelle Einfluss. Ein Teilnehmer sagte: „Der Unternehmensstandort beeinflusst den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Wenn Künstliche Intelligenz in Zukunft unseren Wertevorstellungen folgen soll, dann müssen Deutschland und Europa zu den führenden Standorten zählen.“ Einig waren sich die Teilnehmer, dass die Führungsrolle bei KI momentan von den USA und China eingenommen werde. Vor diesem Hintergrund gelte es, mehr Geld in die Hand zu nehmen und mehr mutige Entscheidungen zu treffen. Denn die Weichen für die Zukunft der KI werden jetzt gestellt.

Teilnehmer des #Top40Lab (Credit: Vodafone Institut)