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Lord Martin Rees zu Gast im AI&I-Salon

Lord Martin Rees zu Gast im AI&I-Salon

22. November 2018 im Vodafone Institut Berlin: Bei der dritten Veranstaltung der Dialogreihe sprechen Lord Martin Rees und Alexander Görlach über die Notwendigkeit eines neuen technischen Denkens.

 

Lord Martin Rees, Kosmologe und Astrophysiker. Astronomer Royal, Fellow of the Royal Society, emeritierter Professor der Cambridge University

Die Menschheit befindet sich am Scheideweg, eine sich schnell verändernde Welt wird uns noch in diesem Jahrhundert vor existenzielle Probleme stellen. Dennoch denken wir in pessimistischer und alarmistischer Rhetorik und kurzfristigen Lösungen. Unsere Zukunft hängt von der Zukunft der Wissenschaft ab, doch zunächst müssen wir sie verstehen, um langfristig ein neues Denken zu entwickeln: rational, global und optimistisch. Jede Technologie hat dystopische Risiken, doch durch gesellschaftlichen Austausch und wissenschaftliche Bildung, werden wir lernen sie zu vermeiden – und kreieren so eine Zukunft in der KI und die Menschen symbiotisch leben.

Professor Alexander Görlach, Senior Fellow des Carnegie Council of Ethics and International Affairs (Foto: Philip Külker/ Vodafone Institut)

Wie wir diese Kontrolle zu unserem Vorteil ausüben, ist Teil der Diskussion zwischen Lord Rees und Professor Alexander Görlach im dritten Teil unserer Dialogserie „AI&I“. Bereits die ersten zwei Veranstaltungen beleuchteten das Zusammenspiel von Technik und Mensch und lieferten eine Diskussion über die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

 

 

Kurzbiographie Professor Alexander Görlach

Alexander Görlach ist Sprachwissenschaftler und Theologe und arbeitet an Narrativen von Identität, Politik und Religion, liberaler Demokratie sowie Säkularismus, Pluralismus und Kosmopolitismus. Er war in verschiedenen Positionen an der Harvard University tätig, unter anderem als Gastwissenschaftler an der Harvard Divinity School und dem Harvard Center for European Studies.

Er ist Senior Fellow am Carnegie Council for Ethics in International Affairs, Fellow am Center for the Governance of Change an der IE University in Madrid, Senior Research Associate am Institute on Religion and International Studies der Cambridge University und Honorarprofessor für Ethik und Theologie an der Leuphana University of Lüneburg in Deutschland.

Ein Identitätsnarrativ, auf das er sich besonders fokussiert, ist das Narrativ der Arbeit. Angesichts des Aufstiegs von KI, Algorithmen und einer zunehmenden Automatisierung, ist es für ihn von entscheidender Bedeutung, neu zu bewerten, wie Individuen und Gesellschaften Arbeit und deren Auswirkungen auf Selbstwertgefühl und Identität wahrnehmen. Görlach hat zu diesem Thema ein Paper mit dem Vodafone Institute veröffentlicht und veranstaltet die Veranstaltungsreihe AI&I mit, in der er diese Entwicklung mit namhaften Persönlichkeiten diskutiert.

Alexander Görlach schreibt unter anderem für die New York Times und die Neue Zürcher Zeitung. Er ist bekannt als Gründer des Debattierzeitschrift The European und war von 2009 bis 2015 Chefredakteur. Heute veröffentlicht er die Initiative www.saveliberaldemocracy.com.