Mobile Learning, Datenschutz und Urheberrecht in der EU

Rahmenbedingungen zur Nutzung mobiler Endgeräte für den Unterricht an Schulen. Ein Report herausgegeben vom Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation und iRights.Lab.

Der Einsatz mobiler Geräte in Schulen nimmt rasant zu. Zahlreiche Forschungsprojekte in verschiedenen EU-Ländern widmen sich den Fragen, wie mobile Endgeräte in Schulen sinnvoll eingesetzt werden können, ob pädagogische Ziele mit ihrer Hilfe besser erreicht werden und wie Lehrerinnen und Lehrer für den Umgang mit Smartphones und Tablets qualifiziert werden können.

Der Frage, ob die Geräte und Programme, die auf ihnen laufen, legal eingesetzt werden, wurde allerdings bisher ebenso wenig Beachtung geschenkt wie den Überlegungen, welche Inhalte auf den Geräten rechtssicher zur Verfügung gestellt und bearbeitet werden können, und welche Informationen über die Nutzer übertragen werden bzw. übertragen werden dürfen.

Das vorliegende Papier beleuchtet die rechtlichen Implikationen von Mobile Learning in Europa, analysiert die sich ergebenden Konsequenzen und formuliert erste Empfehlungen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen.

Die Herausforderungen sind groß: Nicht nur bestehen große Unterschiede zwischen den (schul-)rechtlichen Systemen der EU-Länder, auch genießen Schulen in nahezu jedem Land der EU sehr große Autonomie, die nicht eingeschränkt werden sollte. Dennoch stehen der Politik Möglichkeiten zur Verfügung, die Rahmenbedingungen des Einsatzes mobiler Geräte in Schulen zu verbessern.